Donnerstag, 13. Dezember 2018


-Ein Gedicht an den Nikolaus-

Wir schreiben Dezember und wie erwartet weihnachtet es sehr.
Wie immer zu dieser Zeit im Jahr, kommen die Menschen zusammen
Und machen es sich schwer.
Denn das Weihnachtsfest ist schon lange nicht mehr
Was es mal war, beziehungsweise wie Ich es in Erinnerung hab.
Ich weiß noch damals, wie Ich aufgeregt jeden Tag ein Türchen aufgemacht hab.
Die Schockolade war lecker, dann ging es raus in ein Winterwunderland und so vergeht jeder einzelne Tag, bis der 24. auf der Tür stand.
An diesem Tag dann, war Ich gespannt was der Weihnachtsmann mir mitgebracht hat.
Natürlich wusste Ich es schon, denn Ich hatte es ja schon gefunden auf dem Dachboden,
Meine Mutter war schließlich immer arbeiten, vor allem Nachts und mein Vater hatte nicht immer Geld um die Langweile zu töten, in mir.
Wie sieht das Heute aus?
Auf meinem Kalender sind lange keine Motive mehr drauf, die man mit Weihnachten assoziert
Nur kleine gelbe Wesen, die die Fernsehwrbung zu einem Erfolg dressiert.
Ich mache, was Ich sonst nie tue und schalte das Radio an, Ich stehe schließlich nicht mehr so gespannt auf und hab auch keinen Wecker der mich daran erinnert.
Im Radio höre Ich wie ein Chor aus Menschen ein Lied singt, vom letzten Weihnachten.
George Michael ist der Interpret, leider weiß sicher kaum wer von denen, dass der nicht mehr lebt!
Ich schalte wieder ab, Ich hasse diesen elenden Song!
Draußen liegt nun kein Schnee, nicht mal Matsch oder sonst was, nur Regen, ein paar grüne Flecken Rasen und kühles dreckiges Nass.
Am 24. sieht es dann auch sehr anders aus, naja eigentlich kaum.
Ich bin einsam am Weihnachtsabend und sitze wenig sagend in meiner Wohnung rum
Trinke Tee nach Tee und gucke mich einfach um, denke an früher und sehe nicht viel mehr.
Früher war auch nur Bescherung und dann war Ich auch allein in meinem so genannten „Heim“
Und nach dem Weihnachtsessen, gab es keine Zeit gemeinsam, denn die einzige Person, die da war, wollte lieber mit irgendwelchen Fremden feiern.

Aber eigentlich beginnt das Alles ja schon im November. Wenn zum schwarzen Freitag alle ungern zur Arbeit gehen, wenn sie hinter einer Kasse stehen.
Das Motto des Tages ist hier nicht, dass der Kunde König ist.
Sondern, dass man jegliches Produkt, soweit es geht entwerten muss.
Das alles kurbelt sie an, die Kommerzmaschine.
Dieses Teufelsgerät zieht alle Menschen an,
die von bunten Lichterketten eingewickelt wurden, ohne sich zu wehren.
Ist dieser Tag vorbei, ist diese Zeit in vollem Gange, denn ab hier geht sie erst richtig los und treibt auf einem Floss über ein Meer aus hässlichen Mützen, falschen Bärten und einer Liste, die niemals vergisst. Umrandet von Lichterketten, bunten Bäumen und viel zu viel Zimt.
Viele sagen immer, dass beste an Weihnachten sein Lebkuchen und Spekulatius, allerdings liegen die schon im Oktober aus.
Aber immerhin gibt es ja noch Glühwein, mit dem man das alles schnell wieder vergessen kann.
Früher ging Ich sogar gern auf Weihnachtsmärkte aber Heute gucke Ich zurück und gehe Ich auf so einen Platz, sehe Ich all das ist fehlerhaft.
Viel zu viele Menschen stehen an um zu teure Sachen zu kaufen, sie schlagen und sie raufen für das letzte Stück Weihnachtsstollen und drängeln sich durch Massen durch, denn gleich beginnt er, der Weihnachtstruck-Umzug.
Dazu sehe Ich Menschen, die Ich eigentlich nicht sehen möchte. Leute mit roten Mützen, die sich eher einen Spiegel, als Alkohol kaufen sollten. Ein Wirt, der selbst schon völlig betrunken, eine Frau übergibt sich auf die Stiefel eines Typen im Landser-Shirt und ein kleiner Junge guckt ganz verwirrt, als er sieht wie ein Weihnachtsmann an ihm vorbeiläuft, während er auf dem Schoss eines anderen sitzt und seine Wünsche presigibt.
Das beschreibt es wohl ganz gut, dass Weihnachtsfest, wenn man erwachsen ist und nicht einfach seine Probleme vergisst.

Das Fest steht für Liebe, Familie und Freude an Sachen die man hat und nicht kaufen muss.
Aber anstatt es so zu feiern, sieht es ganz anders aus.
Man kauft überteuerten Müll oder schenkt einfach Geld. Man guckt auf sein Handy und ärgert sich, weil immernoch nicht da ist, was man bestellt hat, während man Weihnachtsgrüße an fremde Menschen twittert.
Der Baum ist nur perfekt für die Influencer die ihn missbrauchen, als Selfie-Hintergrund-Objekt.
Der Opa beschwert sich, dass man die Kultur entweiht, weil es nicht mehr Weihnachtsmarkt sondern irgendwas mit Winter heißt. Dabei feiert er einen Roten Weihnachtsmann und guckt dabei Werbung von Coca Cola an.

Ich freue mich für euch, wenn ihr Spass an diesen Tagen habt, seid froh dass ihr eine Familie habt und Liebe bekommt, ihr sie weitergebt und eventuell auch ein paar Leute lächeln seht.
Für mich ist dieser Brauch schon lang gestorben und ihn zurückzuholen, wäre sinnlos, denn Morgen ist es alles wieder vorbei, dann bleibt nur noch Silvester, was Ich ebenfalls nicht mehr feiere.
Denn Ich feiere sicher keinen gezwungenen Neuanfang, schließlich schreiben wir nur eine neue Zahl an unseren Kalender heran.
Also lieber Nikolaus, Christkind oder Weihnachtsmann.
Mein Wunschzettel ist nicht bescheiden oder relaisierbar, aber sinnvoll und ohne Scheisse.
Der erste Punkt ist Frieden, für alles und jeden.
Der Zweite ist Respekt, denn dass ist etwas von dem bestimmte Leute mehr brauchen als einem komischen und dummen Brauch hinetrherzulaufen.
Der dritte Punkt ist, dass meine Einsamkeit endlich vergeht aber wir wissen Beide,
dass dieser Wunsch schon zu lange auf dem Zettel steht.

Und jetzt noch ein Gedicht für dich, damit du nicht allzu sauer bist.

Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum
Wie grau sind deine nicht vorhandenen Blätter
Du bist nicht nur im Winter da
Nein auch immer Sommer, wenn das Wasser wieder knapp wird
Und die Hitze beim schlafen stört

Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum
Ich verstehe nicht warum es Menschen gibt
Denen egal ist
Was dieser Planet für einen Wert hat
Die ihn jeden Tag zerstören und dann die verhöhnen
Die sich einsetzen
Für unseren Planeten
Nicht mit Hasstiraden, sondern mit Fakten argumentieren.

Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum
Das alles ist ein kleiner Alptraum
Der kommt und einen Monat nicht geht
Den kaum jemand versteht
Aber bei dem jeder freidreht
Und seine Probleme in den Hintergrund schiebt
Um dann danach zu realisieren
Dass sie nicht weg sind
Sondern weiterhin bestehen



Sonntag, 18. Mai 2014

Willkommen

Moin Moin / Hallo /Ciao / Salve oder was auch immer
Willkommen hier zu meinem kleinen Blog in dem Ich zu allem meinen Senf geben werde .D